
Aluminium ätzen
Das
Ätzen von Aluminium ist möglich. Aluminium ist ein leichtes,
silberweißes Metall. Es ist das Element, das am
dritthäufigsten in der Erdkruste vorkommt, nach Sauerstoff und
Silizium. Damit ist es in allen Gesteinen und Böden enthalten.
Als Werkstoff ist Aluminium noch nicht lange bekannt: Erst im 19.
Jahrhundert wurde es entdeckt und wurde dank seiner Eigenschaften
(geringes Gewicht, hohe Leitfähigkeit von Strom und Wärme,
Korrosionsbeständigkeit, Festigkeit) zu einem der vielseitigsten
Metalle. Daraus folgt eine große Zahl an Anwendungen in fast allen
Gebieten der Technik und des täglichen Lebens, so z. B. in der
Luft- und Raumfahrttechnik, im Fahrzeugbau, in der
Architektur oder bei der Herstellung von Verpackungen.
Die Ausgangsprodukte des Aluminiums sind Bauxit und Natronlauge,
aus denen (unter Druck und Wärme) durch eine chemische Reaktion und
durch einen Glühprozess die weiße Tonerde (Aluminiumoxid) gewonnen
wird. Dieser Vorgang wird als Kalzinierung bezeichnet. Durch eine
Schmelzelektrolyse werden danach Aluminium und Sauerstoff getrennt.
Mittels Zugabe von Kryolith wird der Schmelzpunkt der Tonerde von 2000
Grad auf ca. 950 Grad Celsius verringert. Damit Fremdkörper wie z.B.
Tonerdestücke zum Abschöpfen an die Oberfäche steigen, wird das
Aluminium bis knapp über den Schmelzpunkt abgekühlt.
Da zur Herstellung von Aluminium große Mengen von Elektrizität
benötigt werden, beträgt der Energiekostenanteil etwa 40% des
Aluminiumpreises. |